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Schneefang­systeme

Nicht nur in Gebirgen werden Schneelawinen zur Gefahr, auch auf Dächern sollten sie nicht unterschätzt werden.

Schneefangsysteme

Wenn der Schnee sich von Dächern löst, kann dies sowohl zu schweren Personenschäden als auch zu hohen Sachschäden führen. Schneefangsysteme können hier leicht Abhilfe schaffen. Sie verhindern das Herabrutschen der Schneemassen und bieten so zuverlässigen Schutz.

Wann ist ein Schneefang sinnvoll?

Grundsätzlich sind Hausbesitzer nicht verpflichtet einen Schneefang anbringen zu lassen, allerdings gibt es äußere Umstände, welche eine Sicherung erforderlich machen. So sind in schneereichen Regionen Schneefangsysteme empfohlen und teils sogar gesetzlich vorgeschrieben. Ein weiterer Faktor ist die Verkehrslage. So müssen Dächer an viel befahrende Straßen und Gehwege besonders gesichert werden. Die Dachneigung spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Frage, ob ein Schneefang benötigt wird. Hier gilt: Bei einer Dachneigung über 50° besteht eine erhöhte Rutschgefahr.

Schneenasen

Schneenasen sind sehr dezente Haken in Farbe der Dacheindeckung. Daher sind sie von den Schneefangsystemen die unauffälligsten. Sie fixieren den Schnee auf der kompletten Dachfläche, wodurch der Schnee gleichmäßig abtauen kann.

Schneefangbalken

Schneefangbalken bestehen aus imprägniertem Holz oder aus Aluminium. Die Befestigung erfolgt durch Einklemmen des Balkens in die Halter.

Schneefangbalken
Schneefangbalken
Schneefangbalken

Schneefang­gitter

Schneefanggitter sehen dekorativ und elegant aus und sind trotzdem sehr stabil. Es gibt sogar spezielle Systeme für Solar- und Photovoltaik-Anlagen.

Schneefanggitter
Schneefanggitter
Schneefanggitter

Quelle Bilder: CREATON AG, Flender GmbH & Co. KG

Schneefangsysteme müssen seit 2013 berechnet werden

Wenn sich Schneelawinen von Dächern lösen, können Menschenleben unnötig gefährdet werden und darüber hinaus hohe Sachschäden anrichten. Dabei können Schneefangsysteme leicht Abhilfe schaffen.

Zu beachten ist, dass die Bemessung dieser Systeme seit Anfang 2013 gem. einer Neuregelung des ZVDH (Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks) berechnet werden muss – egal, ob es sich dabei um einen Neubau oder um eine nachträgliche Installation auf einem Bestandsgebäude handelt.

Die Berechnung erfolgt in Abhängigkeit von der örtlichen Schneelastzone, der Höhe des Geländes über NN, der jeweiligen Dachneigung sowie dem Abstand zwischen First und Schneefangsystem. Außerdem ist zu berücksichtigen, ob lediglich darunter liegende Gebäudeteile geschützt werden sollen oder ob es sich um eine Verkehrssicherung im Sinne der Verkehrssicherungspflicht des Hauseigentümers handelt.


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